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Ehemalige Staatsministerin für Kultur und Medien
"Kultur ist die stärkste Brücke zwischen unseren Ländern – die DTF stärkt diese Brücke mit großem Engagement."
Claudia Roth (geb. 15. Mai 1955 in Ulm) gehört seit Jahrzehnten zu den prägenden Persönlichkeiten der deutschen Politik. Als engagierte Demokratin, leidenschaftliche Europäerin und überzeugte Verfechterin von Menschenrechten, kultureller Vielfalt und gesellschaftlichem Zusammenhalt hat sie das politische Leben in Deutschland maßgeblich mitgestaltet.
Ihr politisches Wirken erstreckt sich über nationale wie europäische Ebenen. Sowohl im Europäischen Parlament als auch im Deutschen Bundestag hat sie sich kontinuierlich für Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und interkulturellen Dialog eingesetzt. Dabei verbindet sie politische Verantwortung mit kultureller Sensibilität und gesellschaftlichem Engagement.
Als langjährige Vorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen prägte sie die strategische und programmatische Ausrichtung der Partei entscheidend mit. In ihrer Funktion als Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages (2013–2021) setzte sie sich für die Würde des Parlaments, den respektvollen politischen Diskurs und die Stärkung demokratischer Institutionen ein.
Von 2021 bis 2025 übernahm sie im Kabinett von Bundeskanzler Olaf Scholz das Amt der Staatsministerin für Kultur und Medien. In dieser Rolle verantwortete sie zentrale kulturpolitische Leitlinien der Bundesrepublik Deutschland und setzte sich für die Förderung von Kunst und Kultur, für Medienfreiheit sowie für internationale kulturelle Kooperationen ein.
Claudia Roth steht für eine Politik, die kulturelle Identität, demokratische Werte und internationale Verständigung miteinander verbindet. Ihr Engagement im deutsch-türkischen Dialog und ihr Einsatz für gegenseitigen Respekt zwischen Gesellschaften unterstreichen ihre Bedeutung als Brückenbauerin zwischen Kulturen.
15. Mai 1955, Ulm
Bündnis 90/Die Grünen
Politikerin
Claudia Roth studierte Theaterwissenschaft, Politikwissenschaft und Germanistik an der Universität Augsburg. Noch vor Abschluss ihres Studiums wandte sie sich beruflich dem Kultur- und Kunstbereich zu. In den 1980er Jahren war sie Managerin der bekannten deutschen Rockband Ton Steine Scherben. Diese Zeit prägte ihr Verständnis für die enge Verbindung zwischen Kultur, gesellschaftlichem Engagement und politischer Verantwortung.
Ihre politische Karriere begann auf europäischer Ebene. 1989 wurde sie in das European Parliament gewählt, dem sie bis 1998 angehörte. Dort setzte sie sich besonders für Menschenrechte, demokratische Entwicklungen sowie für die Beziehungen zwischen der Europäischen Union und der Türkei ein. Seit 1998 ist sie Mitglied des German Bundestag und gehört diesem seither ununterbrochen an.
Claudia Roth ist eine der bekanntesten Persönlichkeiten von Alliance 90/The Greens (Bündnis 90/Die Grünen).
Von 2013 bis 2021 war Claudia Roth Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages. In dieser Funktion setzte sie sich für die Stärkung der parlamentarischen Demokratie, für Pluralismus sowie für eine Kultur des Respekts und der Toleranz ein.
Im Jahr 2021 wurde sie im Kabinett von Olaf Scholz zur Staatsministerin für Kultur und Medien berufen. In dieser Funktion engagierte sie sich insbesondere für:
Claudia Roth ist für ihr konsequentes Engagement für Menschenrechte, kulturelle Vielfalt und interkulturellen Dialog bekannt. Sie betrachtet die Kultur als tragende Säule der Demokratie und als Brücke zwischen Gesellschaften. In den deutsch-türkischen Beziehungen setzt sie sich seit vielen Jahren für Dialog, gegenseitigen Respekt und zivilgesellschaftliche Zusammenarbeit ein.
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