Ağustos 18, 2025
Ein Meilenstein der deutsch-türkischen Freundschaft und Zusammenarbeit
Im Rahmen einer feierlichen Zeremonie in der Bayerischen Staatskanzlei hatte die Türkisch-Deutsche Freundschaftsföderation (DTF) die Ehre, Ministerpräsident Dr. Markus Söder mit dem Kybele-Ehrenpreis auszuzeichnen. Die Auszeichnung würdigt Persönlichkeiten, die sich in besonderer Weise für die Förderung des interkulturellen Dialogs, wirtschaftlicher Partnerschaften sowie für Frieden und Verständigung einsetzen.
Ein Abend im Zeichen der Verbundenheit und des gegenseitigen Respekts
Der Festakt in München wurde zu einem eindrucksvollen Zeugnis der deutsch-türkischen Verbundenheit. Neben Dr. Söder nahmen zahlreiche namhafte Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft teil – darunter der ehemalige Bayerische Ministerpräsident Dr. Günther Beckstein, der Generalsekretär der Weltstädte-Tourismusvereinigung Hüseyin Baraner, der Luftfahrtunternehmer Zeydan Öncü, Prof. Dr. Stefan Hargasser (Inhaber der Arabella Kliniken), der ehemalige Siemens-CEO Senator Grasmann sowie Mitglieder des DTF-Vorstands.
In seiner Laudatio betonte der DTF-Vorsitzende Cihan Sendan die Rolle Bayerns als wirtschaftlicher Motor Deutschlands und lobte insbesondere dessen vorbildliche Bildungs- und Innovationspolitik. Gleichzeitig hob er die Bedeutung der deutsch-türkischen Wirtschaftsbeziehungen hervor:
„In einer Zeit tiefgreifender globaler Veränderungen ist es von großer Bedeutung, die engen Verbindungen zwischen der bayerischen und der türkischen Wirtschaft weiter zu festigen. Diese Partnerschaft bildet ein starkes Fundament für eine gemeinsame Zukunft.“
Sendan erinnerte an das historische Erbe und den kulturellen Reichtum, der aus dem Miteinander beider Länder erwächst. Er würdigte exemplarisch die Leistungen von Hüseyin Baraner, einem Pionier des deutsch-türkischen Tourismus, sowie des Luftfahrtunternehmers Zeydan Öncü, der durch seine Innovationskraft und internationale Tätigkeit Brücken zwischen den beiden Ländern schlägt.
„Die Kybele-Auszeichnung ist mehr als eine symbolische Geste. Sie steht für Anerkennung, für Dankbarkeit und für das Licht, das außergewöhnliche Persönlichkeiten in unsere Welt bringen. Nur gemeinsam können wir unsere Gesellschaft menschlicher, gerechter und hoffnungsvoller gestalten.“

Ministerpräsident Söder: „Diese Auszeichnung berührt mich sehr“
In seiner Dankesrede zeigte sich Ministerpräsident Dr. Markus Söder tief bewegt:
„Ich bin sehr dankbar für diese Ehre und freue mich besonders, dass so viele türkischstämmige Bürgerinnen und Bürger Bayern aktiv mitgestalten. Die kulturelle Vielfalt unserer Gesellschaft ist eine Bereicherung – sie macht Bayern zu einem offenen, lebenswerten und zukunftsfähigen Ort.“
Er betonte die tragende Rolle der türkischen Community in Bayern und würdigte ihren Beitrag zu einem gelingenden gesellschaftlichen Miteinander. Zudem zeigte sich Söder offen für eine stärkere wirtschaftliche Kooperation zwischen Bayern und der Türkei:
„Ich freue mich darauf, neue Investitions- und Handelsmöglichkeiten mit der Türkei zu erschließen. Unsere wirtschaftlichen Beziehungen haben großes Potenzial und können durch partnerschaftliches Handeln weiter gestärkt werden.“
Besonders hob er die Arbeit der Türkisch-Deutschen Freundschaftsföderation hervor:
„Die DTF leistet einen wertvollen Beitrag zur Verständigung zwischen unseren Ländern. Mein besonderer Dank gilt Herrn Cihan Sendan für seinen unermüdlichen Einsatz.“
Gemeinsam in die Zukunft
Die Verleihung des Kybele-Preises an Dr. Söder steht exemplarisch für das Ziel der DTF: Brücken zu bauen, Dialog zu fördern und gesellschaftlichen Zusammenhalt über Grenzen hinweg zu leben. Die Deutsch-Türkische Freundschaft ist nicht nur historisch gewachsen, sondern eine lebendige Partnerschaft, die auf gegenseitigem Respekt, kulturellem Austausch und gemeinsamen Werten beruht.
Als Förderer der Völkerverständigung und multilateralen Diplomatie wird die DTF auch in Zukunft ihren Beitrag leisten – mit Herz, Verstand und Engagement. Denn: Nur im Miteinander liegt die Kraft, unsere Welt friedlich, gerecht und lebenswert zu gestalten.